Gedichte
Hier findet ihr Gedichte, die ich in den meisten Fällen für einen Hund geschrieben habe, der über die Regenbogenbrücke gehen musste.

Das erste jedoch ist meiner Astra gewidmet, die uns gefunden hat und mein Herz vom ersten Augenblick an gefangen nahm.
Ihr erstes Lebensjahr liegt für uns im Dunkel, wir wollen es auch  nicht sogenau wissen, denn viel Gutes war bestimmt nicht dabei!

Doch bei uns hat sie die Chance genutzt der tolle Hund zu sein, der schon immer in ihr gesteckt hat!



Mein Seelenhund

Beim ersten Blick in deinen Augen versunken,
bedeutungslos der Ort, die Zeit,
in einem See von Gefühlen ertrunken,
ich wusste, ich bin für dich bereit.

Verändert hast du mein ganzes Leben,
dabei hast du doch nichts getan,
du warst nur einfach da, ganz einfach eben,
und es fing ein neues, schönes Leben an.

Der Gedanke, dass dies einst enden muss,
macht Angst mir, lässt mich schauern,
wenn ich mich von dir einst trennen muss,
wird meine Trauer endlos dauern.

Doch jeden Tag, den wir zusammen haben,
genieße ich aus ganzem Herzen,
mit dir kann alles ich ertragen,
du halbierst mir Leid und Schmerzen.

Ich danke dir, mein Seelenhund,
für deine Liebe, dein Verstehen,
du allein hältst mein Herz gesund,
mit dir kann ich im Hier bestehen!





Und eines natürlich für meinen Rüdiger, meinen schmusigen Brummbär!


Blaues Wunder

Eines war uns damals klar: eine Dogge musste her!
Diese Rasse, wunderbar, liebten wir nur allzu sehr.

Und nun ging die Suche los, ein Baby sollte es ja sein,
vom guten Züchter, gesund und klein, sowas passt hier rein.

Dein Foto, beim Surfen wurde es entdeckt,
zeigte uns, du warst nicht weit entfernt versteckt!

Da warst du nun: so hübsch, so klein, so lieb, so blau,
du solltest bald der Uns're sein, das wussten wir genau.

Tante Astra half dich zu lehren, wie das Rudelleben läuft,
von allen wurdest du mit Liebesbeweisen überhäuft.

Mein Brummbär machte mir auch ganz große Sorgen,
Krebs, so heißt  das Schreckensbild, machte Anst vor Morgen.

Tapfer hast du ausgestanden, was zur Heilung nötig war,
und jetzt bist du unser alle unbestritt'nerr Superstar!

Liebe große Sabberbacke, bleib ganz lange noch gesund,
denn nur mit diir läuft das Rudelleben richtig rund!







Der Abschied von einem geliebten Tier ist für Herrchen und Frauchen ein einschneidendes Erlebnis, dass von großer Trauer und dem Gefühl des Verlassenseins einhergeht. Diese Gefühle versuche ich in meinem Gedichten zum Ausdruck zu bringen...

Abschied von der Dogge Paul

Viele Jahre warst du bei mir,
liefst an meiner Seite,
ich liebte jeden Tag mit dir,
jeden Tag: bis heute.

Nun bist du fortgegangen,
ein Stück von dir bleibt hier,
hast was Neues angefangen,
mit einem Stück von mir.

Und ich glabue fest daran,
du gibst mir dieses Stück
eines Tages, irgendwann,
gegen deins zurück.

Dann gehen wir zu zweit,
gemeinsam Schritt für Schritt
bis in die große Ewigkeit
und blicken nicht zurück.


Black Beauty Bo

Dein Fell und deine Augen
glänzten um die Wette,
ich würde so gern glauben,
dass ich dich hier noch hätte.

Die Schönheit, die du zeigtest,
spiegelte dein Inn'res wider,
wenn du leicht das Köpfchen neigtestk
erklangen in mir Liebeslieder.

Als Mutter und als Oma auch
dürfte deine Liebe ich erleben,
mehr als du, das weiß ich auch,
könnte keine Hündin geben.

Nun bist du nicht mehr hier,
ich kann dich nicht berühren,
ich sehne mich so sehr nach dir,
doch verschlossen sind die Türen.

Irgendwann steht eine Türe offen,
dann lauf ganz schnell ich zu dir,
ein Happy End hat dann das Hoffen,
auf ewig bleibst du dann bei mir!





Zu früh....

Es ist zu früh. Das ist es immer.
Doch bei dir ist es viel schlimmer.
Du warst so jung, ein Kind ja noch,
und musstest von uns gehen doch!

Der Kampf mit dem schnellen Auto war zu hart,
der Fahrer abgehauen, findet sich noch smart,
hätte Rettung für dich bedeuten können,
doch er ließ seinen Wagen weiterrennen....

Voll Tauer lässt du uns zurück,
denn du warst unser aller Glück,
und wenn wir einst uns wiederfinden,
wird auf ewig uns die Liebe binden.

Für Julius, der von einem Auto angefahren und am Straßenrand schwer verletzt liegen gelassen wurde.




Nur ein kleines Stück

Nur ein kleines Stück des Weges
durften wir zusammen gehn.

Nur ein kleines Stück des Lebens
konnten wir im Hier bestehn.

Nur ein kleines Stück vom Himmel,
das ich mir für uns ersehn.

Nur ein kleines Stück der Zeit
muss bis zum Wiedersehn vergehn.

(für Dakota)


Die Zeit heilt keine Wunden

Und heilt die Zeit die Wunden nicht,
sie lehrt uns doch, damit zu leben,
wenn das Herz auch fast zerbricht,
der Tod gehört zu uns'rem Leben.

Erinnerung soll heilsam für uns sein,
die Trauer muss doch einmal enden,
ich hoff' es stellt ein Lächeln dann sich ein,
mit dem Bild der Liebsten in den Händen.

Und was uns bleibt für alle Zeit,
ist die Hoffnung auf ein Wiedersehn,
Ist es auch noch nicht so weit,
es wird bestimmt ganz wunderschön!


Ein Leben zu wenig

Ein Leben hättest du gebraucht,
dem Tod ein weit'res Mal die Stirn zu bieten,
doch deine Leben war'n verbraucht,
der Tod ließ sich nicht nochmal verbieten.

Du kanntest lange, lange Zeit
das Leben nur von seiner dunklen Seite,
du warst für manch schweren Kampf bereit,
und wurdest doch besiegt vom Tode heute.

Ein Leben nur hätt dir die Chance gegeben,
doch endlich noch die Liebe zu erhalten,
die dir so lang hat gefehlt im Leen
um dich noch ganz und gar zu entfalten.

Doch das Wissen um die Liebe, das Gelilebtzuwerden,
das durftest du, wenn auch spät, noch erleben.
die Gesissheit blieb, gewollt zu sein, hier auf Erden,
daran ändert nichts, dass gefehlt hat
        NUR EIN LEBEN!

(für URMELI)



Mach's gut mein Freund

Ich habe dich jeden Tag neben mir erlebt,
sah dich spielen, rennen und laufen,
hab gespürt wie unter dir die Erde bebt,
wie du schnaubtest durch die Blätterhaufen.

Seit heute geh ich meinen Weg allein,
ich höre nicht mehr deine Schritte,
ich wollt', es könnte anders sein,
und du wärst noch in uns'rer Mitte.

Doch, mein Freund, da kannst du sicher sein,
irgendwann da komm ich dahin, wo du nun bist,
dann sind wir nie mehr so arg allein,
doch nicht ich, ein And'rer setzt die Frist.

Mach's gut , mein Freund, und wart' auf mich,
glaub nur wie ich  ganz fest daran,
dann bin ich bei dir, nicht kurz, nein ewiglich,
dann fängt ein neues Leben an!

(für Paul)


Ein echter Krieger

Im Kampfe will der Krieger sterben,
ruhmreich und mit großem Stolz,
seine Kinder sollen seinen Mut einst erben,
echte Kämpfer sind aus diesem Holz.

Wer Chef sein will, muss sich beweisen,
muss klug sein, mutig und gerecht,
wer sie beherrscht, die leisen Töne,
einzig der wird diesem Job gerecht!

Wer so gekommt sein Leben lebte,
der ist im Tod nicht wirklich fern.
Wer ihn und seinen Kampf erlebte
erinnert sich oft und immer wieder gern!

(für Cheffe Akeem)




Kein Erbarmen

Das Schicksal schlägt zu, ohne Erbarmen,
und lässt dein Leben einfach enden,
warum konnte davor niemand warnen,
das Schicksal für dich abwenden?

Trauer, die uns mit Macht beschlich,
andert das Gescheh'ne nicht,
und fließen noch so viele Tränen,
niemand kann sich sicher wähnen.

Ein Ende haben all die Schmerzen
für dich, der du gegangen bist,
sie leben nun in uns'ren Herzen,
weil nichts mehr wie es war nun ist.

Wir sind allein zurückgeblieben,
groß die Sehnsucht nach dir ist,
weil wir dich vn Herzen lieben,
und ohne dich ist alles Nichts...

(Fly to Success Claudia Bohemica, Magendrehung 1.12.2009)



Ein Versprechen...

Geborenwurdest du unter keinem guten Stern,
dein SChicksal war besiegelt, bevor das Leben begann,
niemand hatte dich von Herzen gern,
jeder sah nur, dass er an dir möglichst viel gewann.

Du wurdest weitergereicht, von Hand zu Hand,
und jeder weiß, so sollte keine Dogge leben müssen,
so traurig, dass sich niemand für dich fand,
mit Menschlichkeit, Verstand und einem Gewissen.

Die Hoffnung bleibt, dass es dir nun besser geht,
dort, so sich zu guter Letzt treffen die Hundeseelen,
doch mein Herz weint, weil Eines schon feststeht:
Dir wird für immer ein echtes Herrchen fehlen!

Doch ich gebe hier ein Versprechen an dich ab:
komm ich ins Regenbogenland, wenn meine STund' gekommen,
dann lauf ich auf dich zu und wende mich nicht ab,
dann wirst du von mir ganz fest in den Arm genommen!

(für Ivan von Yellow Storm, als Zuchtrüde missbraucht und zum Wanderpokal gemacht)




Ein langer, kurzer Weg

Bein Name wurde oft genannt, wenn es um Doggen ging,
weil kaum eine es geschafft so gesund so alt zu werden,
und jeder, der je an einer Dogge von Herzen hing,
wünschte sich für sie so viele Jahre hier auf Erden.

Auch ich sag meinem Rüdi immer: Mach es wie die Perle!
Denn das wünscht sich jeder Doggenfan, dass ihm diese Zeit gegönnt.
Ich bin gewiss: jetzt weinen auch die stärksten Kerle
um dich, auch wenn man dich nciht mal persönlich kennt.

Und wenn du auch so alt geworden, und man erkennt dies als Glück,
bleibt der Kummer ungebrochen und die Tränen müssen fließen,
denn ein Jeder wünscht sich jeden einz'len Tag zurück,
und möchte von Herzen gern die Zeit mit dir ein wenig noch genießen.

Und so kommt das Ende immer viel zu früh und unerwartet,
ganz egal, wie man sich auch darauf vorbereitet,
erscheints doch, als sei das Leben eben erst gestartet
als hätte man dich nicht so lang auf deinem Weg begleitet.

Nun lauf auf deinen neuen Wegen, sicher wartet schon die Prise,
steht bereit am Ende der Brücke und wedelt mit der Rute,
und dann rennt ihr biede so wie früher uber jede grüne Wiese!
Mach es gut und grüß die Lieben, gute alte Sabberschnute!

(Perle vom Kühlen Grund, 8.1.2010, 13 Jahre und 4 Monate alt)






Dünnes Eis

Das Wasser liebtetst du so sehr,
jede Pfütze war ein Spaß,
jeder Weiher war dein Meer,
glücklich warst du nur richtig nass.

Nun sollte dies das Ende für dich bringen,
das Eis war dünn, das Wasser kalt
und Frauchens mutiges "Zudir-Springen"
brachte dir nicht den erhofften Halt.

Der Kampf war lang und ging verloren,
der Schmerz wird nach und nach verklingen,
du warst fürs Planschen doch geboren,
wie konnte das den Tod dir bringen?

Nun tobst du über diese Wiesen,
die uns noch lang verboten sind,
doch unsere Liebe wird bewiesen,
wenn dereinst vereint wir sind!

(für Suri, Schoko-Labrador, ertrunken in den Armen ihres Frauchens, das vergeblich versucht hat, sie unter Einsatz des eigenen Lebens, zu retten, Januar 2010)




Ein Kampfhund

DAs Leben kann so grausam sein,
wir müssen es mit viel Geduld ertragen,
doch manchmal sieht man's nicht mehr ein,
stellt sich Tausende von Fragen.

Warum war erst nur Elend für dich zu sehen?
Warum wurdest du so geschunden?
Warum musstest du gerade dann gehen,
als du die Lieben eben erst gefunden?

Warum nur, wer lässt dies alles zu?
Wer trägt die Schuld? Wer ist so mies?
Die Fragen lassen uns nun keine Ruh,
begleiten deinen Weg ins Paradies.

Dort wirst du auf die Damen warten,
die traurig hier zurückgeblieben sind,
und in diesem wunderschönen Garten
wird du zum unbeschwerten Hundekind!

(für Red, einer vn Dianas Rescue Dogs, bei einer überlebensnotwendigen OP im Februar 2010 verstorben)






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